Die Evakuierung des Konzentrationslagers Hersbruck begann Anfang April 1945.
Am 5. April wurden etwa 1220 Häftlinge in einen Eisenbahnzug Richtung Dachau verladen. Die anderen Häftlingen mussten in Konvois mit jeweils 600 Mann den etwa 150 Kilometer langen Marsch zu Fuß zurücklegen.
Am 7., 8., 9. und 10. April startete je ein Konvoi nach Dachau, die beiden letzten am 12. und 13. April.
Nach einer von Pfarrer Lenz am 28. Oktober 1947 angefertigten Skizze gingen die Todesmärsche von Hersbruck über die Orte Lauterhofen, Kastl, Schmidmühlen, Kallmünz, Pielenhofen, Kehlheim, Saal, Abensberg, Mainburg, Au und Pfaffenhofen nach Dachau.

