Bericht von der Jahreshauptversammlung am 17. März 2008

Der neu gewählte Vorstand

P. Schön und K. Tzschentke bei der “Amtsübergabe”

Der 2. Vorsitzende P. Schön berichtete von verschie­denen Vorgängen aus der Geschäftsstelle und über die Aktivitäten des Vereins 2007.
Dabei hervor­zu­heben ist der Vortrag vor einer Bundeswehreinheit zum Thema KZ Hersbruck und Doggerwerk am 1. Februar 2007, sowie der anschlie­ßende Besuch auf dem Gelände des ehema­ligen KZs und eine Fahrt zu den Doggerstollen.
Am 8. Mai 2007 war die Einweihung des Bocchetta-Denkmals am Rosengarten.
Am 22. Juni 2007 waren zwei Mitglieder des Vereins bei der Eröffnung der neuen Ausstellung in Flossenbürg zugegen. Anschließend kam es zu einer anrüh­renden Begegnung mit einem ehema­ligen Häftling, den wir bis dahin noch nicht kannten: Ljubisa Letic aus Novi Sad in Serbien.
Im November 2007 und Januar 2008 fanden die tradi­tio­nellen Gedenkfeiern in Schupf und Hersbruck statt.
Die Hauptaktivität des Vorstandes bestand in dem Bemühen um die Erstellung eines Ausstellungs-und Erinnerungspavillons auf dem ehema­ligen KZ-Gelände. Weitere Bemühungen bestanden im Kontakt mit verschie­denen ehema­ligen Häftlingen und deren Angehörigen, darunter der Besuch der fran­zö­si­schen Gruppe, tradi­tionell im Juli.
Eine kleine Gedenkfeier für Alfred Nerlich fand am 22. Dezember 2007 statt.
Soweit der Auszug mit den wich­tigsten Aktivitäten.
Das Projekt Pavillon nimmt jetzt offen­sichtlich Gestalt an, denn im Frühjahr 2008 übegab die Stadt Hersbruck an die Stiftung Bayerischer Gedenkstätten ein Grundstück von ca. 500 qm. Der Vertreter der Stiftung, Dr. Alexander Schmidt, berichtete uns auch davon, dass eine staat­liche Baubehörde aus Weiden die Planung und Durchführung über­nehmen wird. Wir hoffen, dass wir bei der Planung einge­bunden werden.
Als zweiter wich­tiger Punkt stand die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm:
1. Vorsitzender ist Peter Schön, 2. Vorsitzender Klaus Wiedemann. Als Kassenprüfer hat sich dankens­wer­ter­weise Günther Seiz weiterhin zur Verfügung gestellt. Der bisherige 1. Vorsitzende Konrad Tzschentke sicherte seine weitere Mitarbeit als Beisitzer im Vorstand zu. Als weitere Beisitzer wurden Wilhelm Altmann und der frühere 2. Vorsitzende Wilhelm Henke gewählt.
Im Jahr 2008 sollen Bemühungen des Vereins auf ähnlichen Feldern wie bisher statt­finden. Dabei sollte die Öffnung der Doggerstollen auch wieder ins Blickfeld genommen werden. Die Arbeit mit Schülergruppen und anderen Jugendgruppen werden als zukunfts­wei­sende Maßnahmen dabei nicht vergessen. Auch Aktionen gegen Rechtsradikale, die sich bei uns in der Region schon bemerkbar gemacht haben, sollen auf dem Programm stehen.