Ein Zeitzeugenbericht

Gefangenschaft in den Konzentrationslagern Groß-Rosen und Hersbruck – Flucht auf dem Todesmarsch von Alfred Nerlich.

Herausgegeben von der Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V., bear­beitet von Peter Schön.

Erscheinungsjahr 2009, Nachdruck 2013. Das Geheft umfasst 20 Seiten DIN A 4 und ist über die Dokustätte KZ Hersbruck zum Preis von 8 Euro erhältlich.

Alfred Nerlich stammte aus dem schle­sisch-polni­schen Grenzgebiet und wurde im August 1940 von der Gestapo Glogau verhaftet. Er verbrachte zunächst 2 Jahre im Gefängnis in Glogau. Anschließend wurde er ohne Verurteilung in das KZ Groß-Rosen über­führt. Anfang 1945 wurde das KZ Groß-Rosen evakuiert und Alfred Nerlich kam mit 1.500 Leidensgenossen Mitte Februar 1945 in das KZ Hersbruck. Nach seiner Befreiung Ende April 1945 blieb Alfred Nerlich weiterhin in Hersbruck. Dort starb er im Jahr 2006 im hohen Alter von 95 Jahren. Im Jahr 1999 hat er seine schreck­lichen Erlebnisse während der Gefangenschaft nieder­ge­schrieben, die die Grundlage dieses Textes bilden.