Kunstwettbewerb Hersbruck 2021/22

Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt – Isabell Heusinger

Ihre Bewertung einreichen
1
2
3
4
5
Einreichen
     
Abbrechen

Erstellen Sie Ihre eigene Bewertung
Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.
Durchschnittliche Bewertung:  
 0 Bewertungen

Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt – Isabell Heusinger

Willibald-Gluck-Gymnasium – Isabell Heusinger

Das Willibald-Gluck-Gymnasium ist ein staat­liches Gymnasium in Neumarkt in der Oberpfalz benannt nach dem Oberpfälzer Komponisten Christoph Willibald Gluck. Der Schulleiter ist Oberstudiendirektor Bernhard Schiffer.

Die Künstlerin Isabell Heusinger hatte sowohl Idee und Konzept für die „Erinnerungssplitter“ als auch die Leitung für die Umsetzung des Projektes. Sie ist 1982 in Coburg geboren, hat Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studiert und präsen­tiert ihre Arbeiten regional und über­re­gional bei Einzel- und Gruppenausstellungen. Außerdem ist sie 2. Vorstand des Kunstkreis Jura Neumarkt e.V. Weitere Infos unter: www.isabell-heusinger.de

Teilnehmende SchülerInnen: Ivo, Sophia, Julian, Peter, Marcel, Nino, Magdalena, Kristýna, Theresa, Sebastian, Björn, Diana, Sarah L., Tobias, Celina, Paula, Marlene, Emil, Patrick, Alicia, Anna, Cassandra, Elza, Ida, Jana, Klara, Sarah L. H., Selina, Veronika

Projektbeschreibung

SchülerInnen der 11. Klasse des Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt setzten sich künst­le­risch mit Einzelschicksalen von Menschen ausein­ander, die im KZ-Häftlingsbuch des Dokumentationsvereins aufge­führt sind. Sie malten lebens­große Porträts in leicht expres­siver Art sowie wichtige Lebensdaten der jewei­ligen Person auf 1,70–2,00m große Splitter aus Alublech. Diese werden an der Verbrennungsstätte Hubmersberg in Form einer Installation ausge­stellt. Die Besucher können zwischen den Splittern hindurch­gehen und den abge­bil­deten Personen auf Augenhöhe ganz nahe­kommen. Einige dieser 30 Häftlinge haben den Holocaust überlebt, andere nicht. Im Häftlingsbuch sind die KZ-Insassen doku­men­tiert, von denen es Daten gibt. Diese Häftlinge machen mit ihrer Präsenz und Persönlichkeit nun auf den kleinen und lange Zeit unbe­merkt geblie­benen Ort im Wald aufmerksam, an dem vom 25.–27. November 1944 einige hundert im Konzentrationslager Hersbruck verstorbene Menschen anonym wie Müll verbrannt wurden.

Ihre Bewertung einreichen
1
2
3
4
5
Einreichen
     
Abbrechen

Erstellen Sie Ihre eigene Bewertung
Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.
Durchschnittliche Bewertung:  
 0 Bewertungen