Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V.

Orte des Gedenkens

Doggerwerk und KZ-Gelände

Der Bau der Doggerstollen in der Houbirg bei Happurg und das zu diesem Zweck errichtete KZ Lager an der Amberger Straße in Hersbruck 1944 und 1945 hatten Auswirkungen auf das ganze Hersbrucker Umland.

Ein Gedenkstein wurde 1983 von der DGB-Jugend am Rand des KZ Geländes errichtet. Er steht heute an der Südostecke des Finanzamtsgebäudes.
Seit 2009 geben Informationstafeln Auskunft auf dem Gelände des ehma­ligen KZ zwischen Finanzamt und Therme.

2020 wurde der Gedenkstein durch Tafeln der US Army und zu Opfern des KZ ergänzt.

Stolleneingänge F und H

Oberhalb des Südrings in Happurg liegen die Stolleneingänge F und H, die am häufigsten Ziel von Besuchern sind.

Das Krematorium – Steinkreuz Reicheneck

Mit der Errichtung eines Lagers am Nordende von Förrenbach wurde auch ein Krematorium errichtet. Das Gelände ist heute weithin vom Stausee bedeckt. Am unteren Reicheneck wurde zum Gedenken ein Steinkreuz errichtet. Ein Stein weist an der Staatsstraße 2236 von Happurg nach Förrenbach zum Gedenkort.

Verbrennungsstätten

In den Wäldern bei Schupf und Hubmersberg wurden offen verstorbene und getötete Häftlinge verbrannt. An beiden Stellen wurden Mahnmale errichtet. Info-Stelen geben die wich­tigsten Informationen.

Verbrennungsstätten

In den Wäldern bei Schupf und Hubmersberg wurden offen verstorbene und getötete Häftlinge verbrannt. An beiden Stellen wurden Mahnmale errichtet. Info-Stelen geben die wich­tigsten Informationen.

Skulptur “OHNE NAMEN” von Vittore Bocchetta

2007 errichtete die Stadt Hersbruck am Eingang zum Rosengarten an der Badstraße die Bronze-Skulptur “OHNE NAMEN 1944–45” des italie­ni­schen Bildhauers und Künstlers Vittore Bocchetta aus Verona.

Weitere Kunstwerke des Überlebenden des KZ Hersbruck finden sich im Stadthaus und in den beiden Schulen Johannes-Scharrer-Realschule und Paul-Pfinzing-Gymnasium.

Dokumentationsorte Hersbruck und Happurg

Im Januar 2016 wurden die Dokumentationsorte Hersbruck und Happurg durch die Stiftung Bayerische Gedenkstätten eröffnet. 

Ein schwarzer Kubus am Lagergelände in Hersbruck (täglich geöffnet) gibt Einblick in die Biografien von 90 Häftlingen
und eine Informationsplattform oberhalb Happurgs doku­men­tiert die unsäg­lichen Arbeitsbedingungen.
Neben den Rundgängen mit Ehrenamtlichen des Vereins bietet ein Team von Rundgangsleitern der Gedenkstätte Flossenbürg Führungen an.

Dokumentationsorte Hersbruck und Happurg

Im Januar 2016 wurden die Dokumentationsorte Hersbruck und Happurg durch die Stiftung Bayerische Gedenkstätten eröffnet.
Ein schwarzer Kubus am Lagergelände in Hersbruck (täglich geöffnet) gibt Einblick in die Biografien von 90 Häftlingen
und eine Informationsplattform oberhalb Happurgs doku­men­tiert die unsäg­lichen Arbeitsbedingungen.
Neben den Rundgängen mit Ehrenamtlichen des Vereins bietet ein Team von Rundgangsleitern der Gedenkstätte Flossenbürg Führungen an.