Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.

Unsere Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen “Dokumentationsstätte KZ Hersbruck”.

Er soll in das Vereinsregister einge­tragen werden und trägt dann den Namenszusatz “e.V.”. Sitz des Vereines ist Hersbruck. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Ziel und Zweck des Vereins ist es,

  • die Geschichte des Konzentrationslagers in Hersbruck und der Doggerstollen bei Happurg aufzu­ar­beiten und zu doku­men­tieren, um das Erinnern und Gedenken an die Opfer der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus zu erhalten und zu fördern;
  • die Ergebnisse dieser Arbeit der Öffentlichkeit insbe­sondere zum Zwecke der Aufklärung zugänglich zu machen;
  • darüber hinaus beson­deren Wert auf die präventive Arbeit mit Jugendlichen im Sinne unserer frei­heitlich-demo­kra­ti­schen Grundordnung zu legen;
  • eine Dokumentationsstätte zum KZ Hersbruck zu errichten.

Der Verein wünscht bei seiner Tätigkeit die Zusammenarbeit mit allen sozialen, öffent­lichen, privaten, kirch­lichen, wissen­schaft­lichen und poli­ti­schen Organisationen, welche die Ziele des Vereins wohl­wollend unter­stützen und ihnen förderlich sind.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmit­telbar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen­wirt­schaft­liche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungs­mä­ßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitglieder

Mitglied kann jede natür­liche und juris­tische Person werden.
Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist schriftlich einzu­reichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt ist schriftlich zu erklären. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festlegt.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stell­ver­tre­tenden Vorsitzenden, dem Kassier/der Kassiererin und bis zu drei Beisitzer/innen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf zweiJahre gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
  2. Die Vorstandsmitglieder teilen nach eigenem Ermessen die anfal­lenden Arbeiten unter sich auf. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehren­amtlich und erhalten lediglich ihre notwen­digen Ausgaben vergütet.

§ 8 Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:

a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellen der Tagesordnung;
b) Einberufen der Mitgliederversammlung;
c) Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
d) Verwaltung des Vereinsvermögens;
e) Erstellung des Jahres- und Kassenberichtes.

Der/die Vorsitzende oder der/die stell­ver­tre­tende Vorsitzende vertritt zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes den Verein gerichtlich und außer­ge­richtlich. Rechtsgeschäfte bis zu einem Betrag von € 500,– sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand zuge­stimmt hat.

Der Kassier/die Kassiererin hat über Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen, welche von einem/einer Kassenprüfer/in geprüft werden muss.

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist oberstes Vereinsorgan und hat insbe­sondere folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstands und Entlastung des Vorstands;
b) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages;
c) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder;
d) Wahl des Kassenprüfers/der Kassenprüferin
e) Beschlussfassung über die Geschäftsordnung;
f) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und Auflösung des Vereins;
g) Einstellung von Kräften, die mehr als gering­fügig beschäftigt sind;
h) Entscheidung über wichtige Angelegenheiten, die der Vorstand zu seiner eigenen Absicherung der Mitgliederversammlung vorlegt.

Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Der/die Vorsitzende beruft diese schriftlich unter Wahrnehmung einer Frist von mindestens 14 Tagen und Übersendung einer Tagesordnung ein. Daneben können weitere Mitgliederversammlungen statt­finden, wenn

  • die Vorstandschaft dies beschließt;
  • diese von einem Viertel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks bean­tragt wird.

Der/die Versammlungsleiter/in hat zu Beginn der Mitgliederversammlung weitere Anträge und Ergänzungen bekannt­zu­geben. Über die Behandlung von Anträgen oder Ergänzungen der Tagesordnung, die später als eine Woche nach der Berufung oder in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Änderungen der Satzung können nur mit 2/3 Mehrheit aller gültigen Stimmen beschlossen werden. Wahlen können durch Handzeichen erfolgen. Verlangt ein stimm­be­rech­tigtes Mitglied geheime Wahl, so ist diese schriftlich durch­zu­führen. Die Mitgliederversammlung ist beschluss­fähig, wenn ordnungs­gemäß geladen wurde.

Die Mitgliederversammlung ist beschluss­fähig, wenn ordnungs­gemäß geladen wurde.

Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung – jedoch nicht vor Ablauf einer Frist von drei Wochen – einberufen.

Die Mitgliederversammlung bestimmt für jede Versammlung einen Protokollführer.
Er unter­zeichnet die Protokolle.

§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins, sowie eine Änderung des Zwecks kann nur durch eine dafür einbe­rufene Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der gültigen Stimmen beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steu­er­be­güns­tigter Zwecke entscheidet die auflö­sende Mitgliederversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens. Dieses muss einem gemein­nüt­zigen Verein mit ähnlicher Zielsetzung zu Gute kommen, der es unmit­telbar und ausschließlich für gemein­nützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausge­führt werden.

Hersbruck, den 01.03.2004

Errichtungsdatum: 16.11.2004

Änderungsdatum: 02.12.2004

Unsere Satzung als PDF-Datei zum Download: