Kunstwettbewerb Hersbruck 2021/22

Sybille Fenzel und Helga Koch

Veranstaltungen

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Veranstaltungskalender

Sybille Fenzel

Helga Koch

Sybille Fenzel

Geboren 1962 in Augsburg
lebt in Heroldsberg bei Nürnberg
Studium/Weiterbildung der Bildenden Kunst:
Akademie Faber-Castell in Stein bei Nürnberg
Freie Kunstakademie Augsburg
Masterstudium für soziales Management an der Ev. Fachhochschule Nürnberg

Teil von:
KünstlerInnenkollektiv Studio B11
BBK Oberfranken und BBK Mittelfranken
Kunstverein Erlangen
Kunstkreis Jura

Ausstellungen

  • 2021: KünstlerNotgeld, Tag der Druckkunst, digital, Verwertungsgesellschaft Coburg
  • 2020: Erlangen Altes Landratsamt, KünstlerInnenkollektiv Studio B11
  • 2020: Erlangen, Schaufenster Advent, KünstlerInnenkollektiv Studio B11
  • 2019: Neumarkt, Kunstkreis Jura im Reitstadel Neumarkt
  • 2017: Bad Kissingen, Poetry Slam, Kongress Heiligenfeld, Prinzregentensaal Bad Kissingen
  • 2017: Fürth, StilleStoerung im Blauen Reformkiosk im Fürther Stadtpark
  • 2017: Scheßlitz, StilleStoerung auf der Giechburg
  • 2015: Bern, Galerie Art und Eigensinn zusammen mit Bettina Specht

Helga Koch

Leben und Arbeiten – Helga Koch

www.werkraum-helga-koch.de 

  • 2021 Projekt art4climate (Auszeichnung)
  • 2021 Künstlernotgeld
  • 2019 CardArt – Akademie Faber-Castell (Preisträgerin)
  • 2019 FAZIT Abschlussausstellung Akademie Faber-Castell
  • Seit 2019 frei­schaf­fende Künstlerin in Nürnberg. 

Themen: Ordnung und Struktur. Reduktion der Komplexität. Schutz. 

Studium der Bildenden Kunst an der Akademie Faber-Castell in Stein.

Berufstätigkeiten im Fairen Handel und in der Marktforschung.

Seit den 80er-Jahren Auseinandersetzung mit Zeichentechniken und Radierungen mit Fokus auf der Darstellung von Strukturen.

 

Geboren 1962 in Ellwangen/ Jagst

Bibliothek der unge­schrie­benen Bücher

4‑teilige Installation (je ca.160x160x35 cm) im Rosengarten Hersbruck
von Sybille Fenzel und Helga Koch

Wir wollen mit der Bibliothek der unge­schrie­benen Bücher an die Lebenswege der 4500 Toten des KZ Hersbruck erinnern.

Das Buch als Kulturgut hat viele Aufgaben und ist aus unserer Lebenswelt nicht wegzu­denken. Wir wollen beim Betrachten an das Gefühl anknüpfen, was es bedeutet, wenn etwas ungesagt, unge­schrieben und ein Leben ungelebt bleibt.

Mit zahl­reichen Bücherspenden unter­stützten uns die Hersbruckerinnen und Hersbrucker bei einer Sammelaktion im Rosengarten, die Stadtbücherei Hersbruck und die Nürnberger Südpunkt Bibliothek.

Diese Bücher wurden in den neu gegrün­deten Werkstätten des ZAM in Erlangen in mehreren Tauchvorgängen mit Pigmenten geweißt und trans­for­miert. Gleich einer Staubschicht soll damit das Voranschreiten der Zeit sichtbar gemacht werden.

Verwendete Materialien sind recy­celte Holzregale, gebundene Bücher, Pigmente und Acrylfarbe.

Ziel ist es, am Ende unseres Work in Progress, ein Buch für jeden Verstorbenen trans­for­miert zu haben.