Kunstwettbewerb Hersbruck 2021/22

Viktor Ambrusits

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Viktor Ambrusits

Viktor Ambrusits

Geboren 1970 in Keszthely / Ungarn

  • Lebt seit 1985 in Deutschland, seit 1997 in Erlangen
  • Studium der Theologie in Erzhausen
  • Ausbildung an der Figurentheater Kolleg in Bochum
  • Arbeit als Puppenspieler und Clown
  • Arbeitet seit 2006 in der Ev. Luth. Kirche Hersbruck / Altensittenbach als Jugendrefetent
  • Produziert seit 2011 Filme mit Kinder und Jugendlichen für unter­schied­liche Projekte

Beispiele:
„Die Rache der Krippenfiguren“
https://youtu.be/zsW4MrjYfFU

„Masken“
https://youtu.be/GPu3B_hbjLM

„ein Hirsch auf der Brücke“
https://youtu.be/0hFZAPiHWdA

Erinnerung an das Jetzt

Erinnerung an das Jetzt

Film: Erinnerung an das Jetzt
Verantwortlicher: Viktor Ambrusits

Ich arbeite seit 2006 als Kinder-und Jugendreferent in der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Kirche Altensittenbach. Seit einigen Jahren drehe ich sowohl in Schul-AG´s als auch mit Jugendgruppen Kurzfilme. Dabei geht es vorrangig nicht um die perfekte Technik oder profes­sio­nelles Schauspielen, sondern darum die Ideen der Jugendlichen so gut wie möglich mit einfachen tech­ni­schen Mitteln zu realisieren.

Meistens nur mit einem Iphone, oft ohne Sprache und nur durch Bilder entstehen die Kurzfilme, die den Jugendlichen ein kleines Gefühl von Hollywood geben. Sie dürfen sich in andere Personen verwandeln und staunen, was man mit einfachen Film-Tricks erreichen kann.

Das Projekt ErinnerungsRÄUME schien mir eine gute Möglichkeit mit den Jugendlichen gemeinsam die unrühm­liche Geschichte Hersbrucks und seiner Umgebung während des Dritten Reiches lebendig werden zu lassen.
So habe ich 10 Jugendliche gefunden, die gerne bei diesem Filmprojekt mitmachen wollten. Wir trafen uns zwei Nachmittage, um Ideen zu sammeln, die Geschichte zu über­legen, einen logi­schen Handlungsstrang zu finden und zu über­legen wie wir diesen filmisch umzu­setzen können. Zuvor sprachen wir intensiv über die Ereignisse rund um die Doggerwerke in Happurg und das KZ in Hersbruck.
Es war inter­essant, dass die meisten schon von den Doggerwerken in Happurg, oder über das KZ Hersbruck gehört hatten, doch nicht wirklich wussten, was hier vor ca. 80 Jahren geschah.

Da Filme über Zeitreise immer spannend sind, hatten wir schnell die Idee, was wäre wenn ein KZHäftling von damals das heutige Hersbruck erleben würde. Es galt manche Hürden zu über­winden: Welche Drehorte wählen wir, wo bekommen wir KZ-Häftlingskleidung, Militärstiefel und einen Wehrmachtshelm her? Doch dank vieler Helfer (Ton, Kostüme, Musik, Pizzalieferdienst, Fahrer) ist es gelungen, einen Film zu produ­zieren, der viele Menschen berühren soll.

Unser Film bezieht sich auf das folgende Zitat von Vittore Bocchetta:

„In der Nähe des Ortes, umschlossen von Stacheldraht, lag ein schlam­miger Sumpf, wo der Tod,
und nur der Tod, vom Leid des Daseins erlösen konnte. Heute erscheint hier rings­herum das
tägliche Leben des zivi­li­sierten Menschen völlig normal. Doch hier ereignete sich eine schäd­liche
Tragödie. Möge man das Andenken daran niemals verbergen!“

Ich hoffe, dass unser Kurzfilm dazu etwas beitragen kann.

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