Was sich aus der Geschichte lernen lässt

Neben dem Gedenkstein für die Opfer des KZ Hersbruck, den die DGB Jugend einst aufstellen ließ, befinden sich nun vier neue Gedenktafeln.Seit 1983 steht auf dem Gelände des Finanzamts ein von der DGB Jugend errich­teter Gedenkstein für die Opfer des KZ Hersbruck. Seit…

Kriegsende in Hersbruck: Was kam dann?

Kriegsende vor 75 Jahren. Die Herrschaft der Nazis in Europa, in Deutschland und in Hersbruck ist zuende. Das Ende wurde von den Alliierten mili­tä­risch erzwungen. Hersbruck wurde an US Soldaten der 65th US Infantry Division über­geben. Die Stadt war befreit vom mörde­ri­schen Naziregime. Das KZ vor den Toren der Stadt war geräumt und aufgelöst. Die Menschen, so schildern es Zeitzeugen, ringen mit der Niederlage und der einge­trich­terten Furcht vor dem Feind. Noch mehr hoffen und sehnen sie sich nach Frieden. Was kommt jetzt?

Bericht Enthüllung der Gedenkstele für die Hersbrucker Sinti am 7. März 2020

Ausgerechnet im Rosengarten, denn dieser ist laut Klaus Wiedemann, zweiter Vereinsvorsitzender, in den 30ern im Zuge der „Kraft durch Freude-Bewegung“ der Nazis entstanden. Oder besser gerade im Rosengarten, denn: „Sie setzen heute ein Zeichen“, betont Wiedemann, „dass es keinen Unterschied zwischen Mensch und Mensch gibt“. Daran solle auch der regionale Jura-Stein mit den vier beschrif­teten Seiten mit Namen und Leidensstationen der Sinti erinnern: „Sie werden damit dem Vergessen entrissen“, ergänzt Wrensch. Geschaffen habe ihn Bildhauer Heinz Siebenkäs dank Sponsoring der Bruno Schnell- sowie der Sparkassen-Kulturstiftung und vieler kleiner Spender, so Wiedemann, der mahnt: „Seid wachsam!“

Ankündigung Enthüllung der Gedenkstele am 7. März 2020

Die Hersbrucker Familien Höllenreiner, Familie Lehmann, Familie Strauss und Familie Schmitt wurden 1943 nach Auschwitz deportiert.
Deshalb wird am Samstag, 7. März 2020 um 11 Uhr im Rosengarten in Hersbruck ein Gedenkstein enthüllt.

Vortrag 5. März 2020 – Verfolgt, depor­tiert, ermordet. Die Geschichtte der Hersbrucker Sinti.

Am Donnerstag, den 5. März 2020 um 19 Uhr, findet im Emil-Held-Haus, Steingasse, Hersbruck, Raum 205, 2. Stock hierzu ein Vortrag mit privaten Bildern statt.

Der Eintritt ist frei.

GEDENKFEIER 27. Januar 2020 – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkfeier am Montag, 27. Januar 2020 Der Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck, alle Hersbrucker Kirchen und die Stadt Hersbruck laden Bürgerinnen und Bürger aus Hersbruck und Umgebung herzlich ein. Am Montag, den 27. Januar 2020 um 18:30 Uhr, findet ein…

NACHRUF – Gerd Vanselow gestorben

Private Veröffentlichung einer Facharbeit begann Dokumentation und Information über KZ-Vergangenheit. In den letzten Tagen des Jahres 2019 erreichte die Mitarbeitenden der Dokustätte die Nachricht, dass Gerd Vanselow mit 55 Jahren in Afrika gestorben ist. Unser…

Boccetta Ausstellung im Kunstmuseum – Ausstellungseröffnung im Kunstmuseum zum 100. Geburtstag Vittore Bocchettas

Foto (us): Vittore Bocchetta während der Live Video ÜbertragungBocchettas Appell: Wir brauchen einander – Im Kunstmuseum feiert eine Ausstellung den 100. Geburtstag des Künstlers und früheren KZ-Häftlings – „Basta Finito!“ – Die Videobotschaft von Vittore Bocchetta,…

GEDENKTAG 9. NOVEMBER 2019 – Landkreisweite Gedenkfeier in Schupf im Anschluss Lesung aus dem Häftlingsbuch im Kainsbacher Hof

Um den 9. November 1938 herum wurden in Deutschland und Österreich von staat­lichen Stellen orga­ni­siert mehr als 1400 jüdische Synagogen, Geschäfte, Häuser und sonstige Einrichtungen verwüstet und teil­weise zerstört. Jüdische Menschen wurden getötet, miss­handelt und…

20 JAHRE VEREINSARBEIT – Jubiläumsabend am Freitag, den 5. Juli 2019

Unser Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck besteht nach Gründung im Juni 1999 seit 20 Jahren. Mit einem Jubiläumsabend im Gästesaal des Stadthauses Hersbruck wollen wir das Ereignis begehen. Seit nunmehr 20 Jahren haben sich Bürger*innen aus Hersbruck und Umgebung…

Was sich aus der Geschichte lernen lässt

Neben dem Gedenkstein für die Opfer des KZ Hersbruck, den die DGB Jugend einst aufstellen ließ, befinden sich nun vier neue Gedenktafeln.Seit 1983 steht auf dem Gelände des Finanzamts ein von der DGB Jugend errich­teter Gedenkstein für die Opfer des KZ Hersbruck. Seit…

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Kriegsende in Hersbruck: Was kam dann?

Kriegsende vor 75 Jahren. Die Herrschaft der Nazis in Europa, in Deutschland und in Hersbruck ist zuende. Das Ende wurde von den Alliierten mili­tä­risch erzwungen. Hersbruck wurde an US Soldaten der 65th US Infantry Division über­geben. Die Stadt war befreit vom mörde­ri­schen Naziregime. Das KZ vor den Toren der Stadt war geräumt und aufgelöst. Die Menschen, so schildern es Zeitzeugen, ringen mit der Niederlage und der einge­trich­terten Furcht vor dem Feind. Noch mehr hoffen und sehnen sie sich nach Frieden. Was kommt jetzt?

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Bericht Enthüllung der Gedenkstele für die Hersbrucker Sinti am 7. März 2020

Ausgerechnet im Rosengarten, denn dieser ist laut Klaus Wiedemann, zweiter Vereinsvorsitzender, in den 30ern im Zuge der „Kraft durch Freude-Bewegung“ der Nazis entstanden. Oder besser gerade im Rosengarten, denn: „Sie setzen heute ein Zeichen“, betont Wiedemann, „dass es keinen Unterschied zwischen Mensch und Mensch gibt“. Daran solle auch der regionale Jura-Stein mit den vier beschrif­teten Seiten mit Namen und Leidensstationen der Sinti erinnern: „Sie werden damit dem Vergessen entrissen“, ergänzt Wrensch. Geschaffen habe ihn Bildhauer Heinz Siebenkäs dank Sponsoring der Bruno Schnell- sowie der Sparkassen-Kulturstiftung und vieler kleiner Spender, so Wiedemann, der mahnt: „Seid wachsam!“

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