Dokumentationsstätte KZ Hersbruck

Häftlingsschicksale

Häftlingsschicksale

NERLICH, Alfred

Geb. 22. Dezember 1911 in Lissa/Leszno
Gest. 05. Dezember 2006 in Hersbruck

„Nach dem Frühappell und der Zählung bekamen wir Neuankömm-linge aus dem Transport Groß-Rosen Hersbrucker KZ-Nummern; ich erhielt die Nummer P.85369.“

Download PDF 

NERLICH, Alfred

Hier können Sie das Häftlingsschicksal als PDF-Datei herunterladen.

Zeitstrahl

Erste Lebensphase 1911–1939

Alfred Nerlich wurde am 22.12.1911 in Lissa/Lezno, in der Provinz Posen (dama­liges deut­sches Staatsgebiet) geboren. Seine Eltern hießen Paul und Berta Nerlich. Alfred hatte sechs Geschwister4. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914 – 1918) wurde die Provinz Posen, zu welcher Lissa gehörte, aufgrund des Versailler Vertrags der Republik Polen zuge­schrieben. So wurde Alfred Nerlich „polni­scher Staatsbürger deut­scher Nation“.

Alfred besuchte in Lissa eine deutsche Schule. Von 1932 bis 1934 leistete er seinen Dienst im polni­schen Militär. Zu der Zeit von 1934 bis 1937 besuchte er die polnisch staat­liche Industriefach- und Modellschule. Anschließend arbeitete er als Schreiner und absol­vierte daraufhin eine Lehre als Schlosser. In dieser Position wurde er in Lissa in einer Dezimalwaagenfabrik ange­stellt. Im August 1938 machte er sich selbst­ständig und heiratete seine erste Frau Gertrud mit welcher er zusammen eine Tochter, Kristina, hatte.

Zweite Lebensphase – Verhaftung und Konzentrationslager Groß-Rosen

„Ich, Alfred Nerlich, wurde am 14.08.1940 von der Gestapo Glogau verhaftet […]. Begründung: Eintragung meines Namens im Notizbuch des polni­schen Grenzbeamten Tomczak aus Leszno-Zaborowo, der zu Ungunsten des Staates tätig war.“

Da zwei Geschwister von Nerlich auf deut­schem Staatsgebiet wohnten und er diese des Öfteren besuchte, galt Alfred Nerlich als Grenzgänger. Einer dieser Besuche fand am letzten Oktoberwochenende im Jahr 1938 statt.
Zur selben Zeit wurden im Deutschen Reich die ersten Juden nach Polen abge­schoben, dabei wurden am 28., 29. und 30. Oktober 1938 wurden 17 bis 18.000 Menschen verschleppt.

Ein Jugendfreund Alfred Nerlichs, Wenzel Poprawski, war Beamter bei der polni­schen Bahn und wusste von den ille­galen Deportationen. Er lässt Nerlich, welcher sich zu dieser Zeit wegen des Besuchs seiner Geschwister im Grenzgebiet aufhielt, eine Bitte zukommen. In dieser forderte er Nerlich auf, die polni­schen Bahnbeamten an der Grenze über diese ille­galen Abschiebungen zu infor­mieren, um diese zu verhindern. Am Sonntag, den 29. Oktober, traf Nerlich den einzigen Bahnbeamten an der Grenze an. Seine Bemühungen waren jedoch vergebens und die Züge konnte er nicht aufhalten.
Im Folgejahr überfiel das Deutsche Reich die polnische Republik und richtete in den besetzten Gebieten deutsche Verwaltungen ein. So kam es, dass 1940 die Gestapo Alfred Nerlich verhaftete und er für zwei Jahre in Untersuchungshaft nach Glogau kam. Den Grund für seine Festnahme sollte Nerlich erst 1942 nach seiner Verlegung ins Breslauer Gefängnis in einer Gerichtsverhandlung erfahren. Die Eintragung des Namens Alfred Nerlich in das Notizbuches des Grenzbeamten gab Anlass, dass Nerlich eben­falls der „Tätigkeiten zu Ungunsten des Deutschen Reiches“ bezichtigt wurde.

„[…] [O]hne Begründung und ohne die Möglichkeit, Einspruch zu erheben, wurde er im November 1943 ins KZ Groß-Rosen überstellt […].“

Bereits drei Tage nach seiner Ankunft, wurde Nerlich ohne Anlass von mehreren Kapos zusam­men­ge­schlagen. „Bei jeder Drehung erhielt ich einen Boxschlag von Iwan, rechts und links; er zertrüm­merte mir den Unterkiefer, wenn ich am Boden lag, wurde ich von Ebner und Kaiser in die Hüften und in die Nierengegend getreten.

[…] Diese Schlächter verstanden ihr Handwerk!“

Am 11.11.1943 kam Nerlich ins Krankenrevier des KZs. Dort traf er zufäl­li­ger­weise seinen Jugendfreund den Bahnbeamten Poprawski, der ihn fürs erste versorgte. Ende November wurde Nerlich erneut von einigen Kapos auf das Übelste verprügelt, woraufhin er bis zum 10. Februar 1944 im Krankenrevier lag. In der Zeit danach arbeitete Nerlich im Bau-kommando Steinbruch. Im Februar 1945 wird das KZ Groß-Rosen evakuiert.

Zweite Lebensphase – Konzentrationsaußenlager Hersbruck und Flucht auf dem Todesmarsch

Alfred Nerlich wird zusammen mit 2.150 Häftlingen in das KZ-Außenlager Hersbruck trans­por­tiert. Dort wird er der Arbeitsgruppe „Doggerwerk“ zuge­teilt. Dank seiner hand­werk­lichen Fähigkeiten kommt er in die Reparaturabteilung, in welcher er mit zivilen Handwerkern aus Hersbruck zusammenarbeitete.

Einige Tage vor Ostern am Vormittag wurden wir [am Stolleneingang „F“] von einer feind­lichen Fliegerstaffel ange­griffen […]. […] Der Tieffliegerangriff kam uns allen absolut nicht zugute […]. […] [D]ie Arbeit [wurde] immer schwerer, die Ausfälle der Häftlinge mehrten sich. Dazu kam der tägliche Marsch vom KZ in der Amberger Straße in Hersbruck durch die Stadt bis zum Stollen F von über 5 km und die selbe Strecke zurück.

Anfang April 1945 wird das Lager Hersbruck evakuiert. Nerlich ist Teil der letzten Kolonne, die das Lager verlässt und sich auf den Todesmarsch nach Süden in Richtung Dachau begibt. Am zweiten Abend erreichen sie die Wallfahrtsstätte „Habsberg“, ca. 50 km südlich von Hersbruck. Als die Wachmannschaft nicht aufmerksam war und Nerlich daher einen güns­tigen Augenblick sah, nutzte er die Gelegenheit und flüchtete Richtung Norden durch den Wald. Sein Ziel war Hersbruck. Dort kannte er sich eini­ger­maßen aus und hatte bereits zivile Kontakte. Auf seinem drei­tä­gigen Fluchtweg hatte Nerlich weder zu essen noch zu trinken. In seinem Zeitzeugenbericht beschreibt er diesen aus seinen Erinnerungen sehr detailgetreu:

Plötzlich zuckte ich zusammen: diagonal rechts gegenüber standen drei Männer […] einer in Braun, mit Hakenkreuzbinden. […] Maschinenpistolen vorne um den Hals hängend; […]. Als ich meinen ersten Schock über­wunden hatte, sprang ich instinktiv schräg ins Ungewisse, landete auf den Füßen, rutschte noch ein Stück tiefer und hielt mich unwill­kürlich an einem dürren Baum fest. […] Ich hörte noch wie einer […] rief: ‚Lasst ihn laufen, es ist ein Franzose!‘ Als ich das hörte, ging ich wieder im Schritttempo; […].

Drei Tage und Nächte nach dem Entschluss zu fliehen, am 18. April 1945, kam Nerlich wieder in Hersbruck an. In der Zwischenzeit waren die Amerikaner bereits bis nach Hersbruck vorge­drungen. Alfred Nerlich war wieder ein freier Mann.

In Hersbruck wendete er sich an den Schreiner Hans Hartmann, den er bei seiner Arbeit im Doggerwerk kennen­ge­lernt hatte. Er bekam Unterstützung von ihm und im Mai 1945 begann er sein neues Leben in Hersbruck. Nerlich wollte nicht zurück in seine Heimat und lässt sich 1950 von seiner ersten Frau scheiden.

Dritte Lebensphase 1945–2005

Nerlich war zunächst als Schreiner bei der Firma Thosti ange­stellt, bis er 1952 zur Firma FAUN wech­selte und dort als Schlosser arbeitete. In diesem Jahr heiratete er Anna Deuerlein, geb. Pickel, und adop­tierte ihre Tochter Ursula. 1954 wurde er Mitglied der SPD und wurde 2004 für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. 1974 geht Nerlich in Rente, arbeitete aber bis 1988 zusammen mit seiner Frau als Hausmeister des Stadtbads. 1988 stirbt seine Frau Anna.

Danach enga­gierte er sich auf viel­fältige Weise bei der Aufarbeitung der Vergangenheit und der Naziverbrechen in seinem lokalen Umfeld. Er setzte sich in Kontakt mit verschie­denen Gremien, kontak­tierte ehemalige Häftlinge, stellte seine Erfahrungen aus der NS-Zeit Historiker:innen zur Verfügung und nahm regel­mäßig an Veranstaltungen und Gedenkfeiern zu diesem Thema teil. Als Zeitzeuge besuchte er Schulen und gab Interviews in Fernsehdokumentationen über das KZ-Außenlager Hersbruck.

Alfred Nerlich

Ich habe es immer als meine Aufgabe gesehen, als Zeuge zu wirken. Ein Zeuge klagt nicht an, sondern berichtet die Wahr-heit. […] Sorgen Sie dafür, dass das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät […], dass eine Gedenkstätte geschaffen wird, […] eine würdige Erinnerungsstätte für die Opfer und eine Lehrstätte für künftige Generationen. […] Dann waren unser Leiden und unsere Opfer nicht umsonst!

Widmung seines Freundes Peter Schön aus Hersbruck

„Alfred Nerlichs Leben ist ein Beispiel für die vielen schlimmen Schicksale in der Nazizeit. Er war ein recht­schaf­fender Mensch, der den falschen Verheißung des Nationalsozialismus wider­standen hat. Er war kein Intellektueller, aber er hat Gedanken geäußert, die bemer­kenswert sind.“

KZ-Aufenthalt Alfred Nerlich, eigene Schilderungen

m 29./30.10.1938 morgens verstän­digte mich der dienst­ha­bende Bahnbeamte Wenzel Poprawski, daß der plan­mäßige Grenzverkehrszug, aus Fraustadt kommend, mit ange­kop­pelten Personenwaggons, voll besetzt mit ille­galen Einwanderern, einge­fahren sei.
Zur Erläuterung: Wenzel Poprawski war mein Freund seit meiner Jugend, er spielte wie ich Fußball und betrieb Leichtathletik. Er wohnte in der Lindenstraße 51, ich in der Lindenstraße 47 in Leszno (Lissa), Provinz Posen. Mitte der 20er Jahre zog W. Poprawski mit seinen Eltern in die Schwetzkauer Straße um. Er wurde polni­scher Bahnbeamter. Poprwaski wußte, daß ich Grenzgänger ins Alt- reich (Deutschland) war. Mein Bruder Karl Nerlich (verhei­ratet) und meine Schwester Marta (verh. Nentwig) wohnten in Guhrau im Grenzbereich (Entfernung von Leszno, Polen, bis Guhrau: 22 km). Von Zeit zu Zeit besuchte ich sie, ich kannte daher seit meinem 16. Lebensjahr die Beamten auf beiden Seiten.
Erläuterungen, den Transport betreffend: In den letzten Tagen des Monats Oktober 1938, zwischen dem 28. und dem 30., wurden bekanntlich ca. 17000 Juden aus Deutschland nach Polen depor­tiert. Wie aus einem Bericht des Starosten von Leszno von 1938 hervorgeht, konnte die Grenze von polni­scher Seite her erst zu einem späteren Zeitpunkt abge­riegelt werden. (In dem Transport depor­tierter Juden vom 29./30.10.1938 befanden sich auch die Eltern des in Paris lebenden Grynszpan Herschel. Dieser begab sich am 7.11.1938 mit einer Pistole in der Tasche in die deutsche Botschaft, wurde von dem Legationsrat von Rath empfangen und streckte diesen nieder; dies laut Radio- und Presseberichten aus Paris – die polnische Presse war zu jener Zeit wenig glaub­würdig -. Diese Aktion vom 7.11.1938 löste dann die „Reichskristallnacht“ vom 9./10. November 1938 aus).
Ich wurde durch einen Boten, den W. Poprawski geschickt hatte, aufge­fordert, den Beamten, der für die Grenzsicherung zuständig war, zu verstän­digen, da wegen des gerade begin­nenden Gottesdienstes am Bahnhof sonst niemand aufzu­treiben war. Ich suchte sofort den Beamten Tomczak auf, der mit seiner Gattin beim Frühstück saß, während seine Kinder noch schliefen.
Es stellte sich schnell heraus, daß es sich bei dem Transport um Juden handelte, mit Frauen und Kindern (Zeugen müßten noch am Leben sein).

Dieser Beamte Tomczak könnte meinen Namen in sein Notizbuch einge­tragen haben (vermutlich weil ich als Volksdeutscher an Propaganda- und Sportveranstaltungen der Nationalsozialisten nicht teilnahm und keiner ihrer Organisationen beitrat). Dieses Notizbuch soll ein Jahr nach dem Überfall auf Polen in seiner Wohnung gefunden worden sein. Tomczak und seine Familie waren damals nicht mehr am Ort anwesend (nach­zu­lesen in den Akten der Gestapo in Glogau).
Nach dem Überfall auf Polen 1939 wurden W. Poprawski und zwei Freunde, die sich zusammen mit ihm für die Juden einge­setzt hatten, durch die Gestapo verhaftet und in das KZ Sachsenhausen gebracht, wo die beiden Freunde den Tod fanden (Todesnachricht vom Januar 1940; Todesursache: Herzversagen). Wenzel Poprawski (Jahrgang 1910) kam nach Groß-Rosen (Häftlings-Nummer P.282)
Der vierte an der Sache Beteiligte war 1938 18 Jahre alt und Gymnasiast. Er setzte sich mit seinen Mitschülern in einer Demonstration für die Juden ein und kam 1941 mit einem Transport von Glogau nach Groß-Rosen. Seine Mutter erhielt im Juni 1941 die Nachricht von seinem Tod, verur­sacht durch einen Arbeitsunfall. Diese Demonstration war im übrigen die größte, die je in Leszno statt­ge­funden hatte; selbst der ehemalige Landrat Senkteller hatte sich angeblich daran beteiligt.
Ich, Alfred Nerlich, wurde am 14.8.1940 von der Gestapo Glogau verhaftet und in die Justizhaftanstalt in Glogau gebracht und unter Schutzhaft gestellt. Begründung: Eintragung meines Namens im Notizbuch des polni­schen Grenzbeamten Tomczak aus Leszno-Zaborowo, der zu Ungunsten des deut­schen Staates tätig war. Ich hinterließ Frau und Kind in Lissa, die keinerlei Unterstützung von staat­licher oder kommu­naler Seite bekamen. Auch meine Schwester Marta war einige Tage lang inhaf­tiert. Mein Bruder Karl, der bereits zu Beginn der deut­schen Kriegshandlungen zur Wehrmacht einge­zogen worden war und irgendwo im Osten diente, wurde fest­ge­nommen, aber nach einigen Tagen wieder auf freien Fuß gesetzt (er fiel 1942 im Felde).
Zu meiner Vernehmung kam derselbe Gestapobeamte, der mich verhaftet hatte. Im Vernehmungsraum, unter vier Augen, klopfte er mich erst gehörig weich. Er stellte Fragen über Personen, die ich nicht kannte. Über die Judenfrage fiel kein Wort, auch ich erwähnte sie nicht. Der Gestapobeamte hielt mir die propa­gan­dis­ti­schen Äußerungen vor, die ich angeblich gegenüber Mitgliedern der polni­schen Bevölkerung gemacht hatte, und ich mußte seine Fragen dazu beant­worten. Er tippte auf einer Steno-Schreibmaschine; obwohl ich somit die Aufzeichnungen nicht lesen konnte, mußte ich unter­schreiben. Die Akten gingen nach Berlin zum Hauptsicherheitsamt. In Berlin enga­gierte meine ältere Schwester Hedwig Nerlich (sie war Oberschwester in der privaten Klinik “Sanatorium Hygia”, Augsburger Str. 66) den Rechtsanwalt Dr. Frank in meiner Sache. Dieser brachte es fertig, dass die Angelegenheit dem Oberlandgericht Breslau über­geben wurde. Ich kam im Februar in Untersuchungshaft in die Justizhaftanstalt Glogau. Dort dolmetschte ich (in Polnisch und Tschechisch) und war hand­werklich tätig (als Schlosser, Schreiner und Schuster). Im März 1941 kam ich in die Haftanstalt nach Breslau, Kletschkauer Straße. Dort arbeitete ich in der Anstaltsschreinerei. Es wurden zum größten Teil Produkte für die Wehrmacht und für den Anstaltsbedarf gefertigt.
Die Anklageschrift wurde mir Mitte März 1942 über­geben, der Verhandlungstermin war für den 1. Mai 1942, 9.00 Uhr am Oberlandgericht, 4. Strafsenat, ange­setzt. Dr. Frank aus Berlin ersuchte seine Kollegin in Breslau, Frau Dr. Dlugosch, meine Sache zu vertreten, was auch geschah (sie wohnte nach Kriegsende in München und war in den 50er Jahren in Bonn bei der Bundesregierung ange­stellt). Ich wurde zu drei Jahren Haft verur­teilt, nach § 90c. Begründung: Aufzeichnung meines Namens im Notizbuch einer Person, die zu Ungunsten des Deutschen Reiches tätig war. Die schon voll­zogene Haftzeit wurde ange­rechnet. Ich kam wieder zurück in die Haftanstalt in der Kletschkauer Straße 31, in die Schreinerei.
Nach Ablauf der drei Jahre Haft war mir klar, dass ich nicht entlassen würde. Mit einigen anderen Häftlingen, die das gleiche Schicksal erwartete, wurde ich per Bahn abtrans­por­tiert. Auf der Strecke wurden weiter Häftlinge einge­sammelt (die meisten aus Liegnitz); der längste Aufenthalt war in Glogau.
Nach meiner Erinnerung kamen wir am 8.11.1943 im KZ Groß-Rosen an. Wir waren 50–60 Häftlinge. Mit Gewehrkolben wurden wir im Morgengrauen von 6 SS-Leuten aus den Abteilen ins Lager getrieben. Im Lager, auf der Lagerstraße, mussten wir stun­denlang in Reih und Glied stehen unter der Aufsicht von 2 SS-Leuten. Dann kamen Rapportführer Eschner und sein Stellvertreter mit den Weisungspapieren. Nach dem Aufruf des Namens Nerlich, Alfred sagte der Rapportführer: “Du solltest schon im Februar 41 hier erschienen! Aber wir hier können es ja nach­holen!”
Es ging geschlossen zur Desinfektion, und wir wurden lager­ge­recht einge­kleidet, mit unserer Nummer versehen und in die Arbeitskommandos einge­teilt. Ich wurde als Pole geführt, denn ich war polni­scher Staatsbürger und kam aus dem besetzten Gebiet Wartegau, aus Lissa (poln. Leszno), daher bekam ich die Nummer P.14873 in schwarzem Druck mit rotem Winkel. Das bedeutete Einsatz im Steinbruch.
Anschließend kamen wir auf Block 1 zur ärzt­lichen Untersuchung und zur Feststellung der Arbeitstauglichkeit; sie wurde durch­ge­führt von dem Lagerarzt der SS, Untersturmführer Dr. Friedrich Entres. Ich wurde als gesund und kräftig mit gutem Zahngebiß und als für das Baukommando Steinbruch geeignet einge­stuft (die DEST = Deutsche Erd- und Steinwerke nahmen keine kränk­lichen oder geschwächten Häftlinge unter den Neuzugängen an).
Mit der gesamten übrigen Gruppe von Neuzugängen kam ich in Block 6. Abends, nach Abschluß aller Arbeiten, mußten wir Neuzugänge uns in einer Reihe im Block aufstellen, in Anwesenheit des Rapportführers Eschner, einiger Blockältester, des Kommando-Kapos, des ersten und zweiten Lagerältesten (Karl Ebner und ein gewisser Kaiser) sowie des russi­schen Kriegsgefangenen-Henkers und ‑Mörders Iwan (sein Nachname ist mir nicht bekannt; er stammte aus der Gruppe Lams-dorf-Stalag, die 1941/42 nach Groß-Rosen kam).
Der Rapportführer machte seine Andeutung wahr, das “Nachholen” betreffend. Ich befand mich als letzter drei Schritte von der Gruppe entfernt, als der “Tanz” losging: unter zwei Kommandos, von denen eines mir, eines der Gruppe galt, Ebner und Kaiser rechts und links, Iwan vorne, ging das “Ketschen” mindestens 10–12 Runden lang: “Linksrum! – rechtsrum! – kehrt! – hinlegen!…” Auf welches Kommando sollte ich hören? Bei jeder Drehung erhielt ich einen Boxschlag von Iwan, rechts und links; er zertrüm­merte mir den Unterkiefer; wenn ich am Boden lag, wurde ich von Ebner und Kaiser in die Hüften und die Nierengegend getreten; bei jeder Kehrtwendung trat mir Iwan, immer von hinten, zwischen die Beine. Diese Schlächter verstanden ihr Handwerk!
Die Traktierung ging weiter, bis der Rapportführer sagte: “Schluß jetzt!” Kaiser fragte, ob sie den “Tanz nicht zu Ende führen” sollten. Eschner sagte: “Schluß, habe ich gesagt! Und keine Ausschreitungen!” Wie ich später erkannte, bedeutete “den Tanz zu Ende führen” eine kalte Dusche im Waschraum, und das wäre wahr­scheinlich mein Ende gewesen. Ein Kapo mit schwarzer Nummer packte mich und zerrte mich in den Waschraum, wo er mich sauber wusch. Der Kapo war ein Grüner B.V.*; er war von Beruf Maurerpolier, mit Vornamen Reinhold. Er sagte: “Du mußt weiter hart bleiben und morgen früh auf der Lagerstraße in meinem Baukommando Steinbruch antreten, und wenn es dir noch so schwer fällt, damit du ein bis zwei Tage bei der Verwaltung der DEST einge­tragen bist, denn hier im Lager machen sie dich fertig. Ich sage dem Häftling Wenzel – er ist Vorarbeiter in der Steinbruchschmiede -, dass er sich um dich kümmern soll.”
So geschah es ohne Schwierigkeiten. Wie sich heraus­stellte, war dieser Wenzel mein Freund Wenzel Poprawski, Nr. P.282, der wegen der Judensache inhaf­tiert worden war und den ich zu Beginn erwähnt habe. Wenzel brachte mich nach dem Lagerappell in das Krankenrevier II – es war der 11. 11.1943.
Am Vormittag des nächsten Tages wurde ich durch die Häftlingsärzte zusam­men­ge­flickt: Dr. Kazimierz Holgas, einen fran­zö­si­schen Professor (Name unbe­kannt), einen Zahnarzt und einen deut­schen Assistenten. Mir wurden zwei Backenzähne entfernt. Rein zufällig kam SS-Untersturmführer Dr. Entres dazu und fragte, was hier geschehe. Holgas und der Assistent schil­derten die Sache. Dr. Entres sagte: “Weitermachen! Aber eine gute Arbeit!” Der Mund wurde verdrahtet, das heißt, der Unterkiefer wurde in seine richtige Lage gebracht und die oberen und unteren Schneidezähne stabil mitein­ander verbunden; zusätzlich wurde mir der Kopf mit Klebestreifen umwi­ckelt. In Revier II bekam ich ein Bett und zwei Decken; in den ersten Tagen durfte ich nicht aufstehen. Den Mund mußte ich alle drei Stunden mit destil­liertem Wasser spülen. Nach 10 Tagen wurde der Klebstreifenverband entfernt, nur die Verdrahtung der Zähne blieb. Ich bekam zur Mahlzeit aus der Häftlingsküche immer gute Suppe. Auch fand ich gute Freunde unter den Häftlingen. Ich konnte schon Nachtwache im Revier II halten, und damit begann die zweite Tragödie.
Es muß Ende November gewesen sein, als ich wieder die erste Nachtwache bis 24 Uhr hatte. Es war die blaue Nachtbeleuchtung ange­schaltet. Plötzlich kam ein SS-Blockführer mit den zwei Lagerältesten, Ebner und Kaiser, zur Nachtkontrolle herein. Ich nahm die Mütze ab und stand stramm. Da ich noch verdrahtet war, konnte ich nicht die Meldung machen: “Häftling 14873, keine Vorkommnisse”, sondern nur stammeln. Und schon stieß mir Kaiser seine Stabtaschenlampe ins Gesicht. Ich erhielt Boxschläge, rechts und links, und Fußtritte, während ich auf dem Fußboden in dem langen Gang lag. Der Pfleger Gustav Schützendübel, auch ein Häftling, schlief nebenan. Er kam heraus und sagte: “Er kann doch gar nicht sprechen!” Sie ließen mich liegen und gingen weg.
Am nächsten Tag erfolgte eine neue Verdrahtung und Behandlung, und es dauerte bis zum 10. Februar 1944, bis ich aus dem Revier entlassen wurde. Ich wurde auf Block 20 verlegt und arbeitete im Baukommando Steinbruch als Vorarbeiter in der Schreinerei bei den Deutsche Erde-Stein-Werken (die DEST führte 1944 auch Bauvorhaben für die Borsig-Werke Breslau aus).
Der zweite Lagerälteste Kaiser wurde im Siemens-Arbeitsblock in der Nacht des 22. Juli 1944 er-mordet, und zwar durch den ersten Lagerältesten Karl Ebner, dazu Hermann Hinz, Eugen Kaurschill, Emil Radtke und Bruno Rehs (alles deutsche Funktionshäftlinge – mit grünen Winkeln -, außer Ebner – roter Winkel: ein Überbleibsel der Reichswehr -). Karl Ebner starb vor der Hinrichtung der übrigen Beteiligten. Der Befehl zur Hinrichtung war aus Berlin gekommen. (Durch diesen Berliner Befehl wurden auch Mittäter und Zeugen der Vernichtung von 2500 russi­schen Kriegsgefangenen – aus der Gruppe Lamsdorf-Stalag – im KZ Groß-Rosen liqui­diert; nur etwa 50–60 von ihnen über­lebten.)
Meine Evakuierung aus dem KZ Groß-Rosen erfolgte am 11./ 12. Februar per Eisenbahn. Es handelte sich wahr­scheinlich um den letzten Transport. An der Bahnhaltestelle Groß-Rosen wurden alle Häftlinge in offene Waggons verladen, mit uns auch 375 weib­liche jüdische Häftlinge, und zwar im Waggon vor uns. Gefühlsmäßig könnte die Abfahrt gegen 11 Uhr vormittags erfolgt sein. Es ging Richtung Westen. Im Bahnhof Bautzen wurde der Transport Groß-Rosen getrennt: der größte Teil der Häftlinge (die Zahl ist mir nicht bekannt) wurde nach dem KZ Leitmeritz abge­sondert. Es war an dem Tag, als Dresden bombar­diert wurde, und wir hatten in Bautzen während der Nacht viele Stunden Aufenthalt. Als unser Elendszug im Dresdener Bahnhof einfuhr, sahen wir die verbrannten und rauchenden Überreste aus dem grau­sigen Angriff der vergan­genen Nacht. 

Weiter ging es nach Westen, und wir kamen, vermutlich am 13. Februar 1945, an der Rampe des KZ Hersbruck an der Bahnlinie rechts der Pegnitz in der Nähe des Bahnhofes an. Die jüdi­schen Frauen waren hier noch am Leben, denn wir anderen Häftlinge sahen ihre Köpfe über die Wagenbordwände schauen. Das KZ war nicht weit, etwa 100 m südlich, von dem Bahngleis entfernt. Wir wurden in Kolonne ins Lager gebracht, aller­dings nicht die jüdi­schen Frauen, von denen seither jede Spur fehlt. Es kann nicht sein, was Pfarrer Lenz in seinem Buch über das KZ Hersbruck schreibt, daß die Frauen bereits tot in Hersbruck ange­kommen seien, da ich und andere Häftlinge sie hier lebend gesehen haben. (Es könnte natürlich ein Vermerk in der Lagerkartei exis­tieren, in dem sie als bereits tot ange­geben waren.) Die Zugbegleiter und die Bahnhofsbeamten waren der Schweigepflicht unter­worfen, daher war von ihnen keine Aussage zu erwarten. Da das KZ Hersbruck ein Männerlager (IV. Klasse) war, hatte man für Frauen hier keine Verwendung. Nach Gerd Vanselow, der eine Abhandlung über das KZ Hersbruck erstellt hat, und laut Aussagen von Freunden, die in der Nähe des Bahnhofs Hersbruck rechts der Pegnitz wohnten, wurden diese Frauen hier liqui­diert.
Um die selbe Zeit, etwa am 12./13. Februar 1945, wurde übrigens mein jüngster Bruder Erich Nerlich (geb. 1913, Inhaber eines Frisörsalons in Leszno) von der polnisch-russi­schen Obrigkeit als Geisel zusammen mit anderen erschossen.
In der Nacht wurde ich in Block 20 einge­wiesen. Der Blockälteste, B.V.-Häftling Schröder, war sehr umgänglich und verständ­nisvoll (nach der Befreiung blieb er in Schmidmühlen seßhaft). Nach dem Frühappell und der Zählung bekamen wir Neuankömmlinge aus dem Transport Groß-Rosen Hersbrucker KZ-Nummern; ich erhielt die Nummer P.85369. Daraufhin erfolgte die Einteilung ins Arbeitskommando. Diejenigen, die vom Baukommando Groß-Rosen übrig waren, ich einge­schlossen, kamen ins Arbeitskommando Doggerwerke Happurg, das Stollen in die Houbirg, einen Berg bei Happurg, zu treiben hatte. Meine Arbeit bestand darin, Arbeitsgeräte in Ordnung zu bringen. Wie ich bereits in meinem Schreiben vom 26.10.1999 erwähnte, kam auch der aus Hersbruck stam­mende Zivilist Hans Hartmann – er war Schreiner von Beruf – als Arbeitsverpflichteter hinzu. Wir arbei­teten in einer Hütte als provi­so­ri­scher Werkstatt bei der Firma Stöhr. Auch fertigte man dort Einschalungen für Maschinenfundamente und nahm die während des Tages anfal­lenden Reparaturen vor. (Die Familie Hartmann war mir übrigens nach der Befreiung sehr behilflich: ich wurde durch sie einge­kleidet und konnte für einige Zeit bei ihnen wohnen.)
Das zum Ausbau der Stollen benö­tigte Material wurde größ­ten­teils per Eisenbahn nach oben befördert. Vom Bahnhof Pommelsbrunn-Höfen führte ein Schienenstrang berg­auf­wärts bis zum letzten Stolleneingang von Happurg aus gesehen mit der Bezeichnung “F”. Einige Tage vor Ostern am Vormittag wurden wir dort von einer feind­lichen Fliegerstaffel ange­griffen und das Feuer auf uns eröffnet. Wir Häftlinge und die Zivilisten suchten Schutz am Hang des Berges, da wir den Stolleneingang nicht recht­zeitig erreichen konnten. Nach dem Fliegerangriff waren wir dabei, uns wieder zu sammeln. Doch unserem Kapo Bruno Klotzke, einem Angeber und Hochstapler, der noch dazu ständig aufgeregt war, ging alles zu langsam. Er schlug auf uns Häftlinge ein, und mir trat er, von hinten kommend, mit seinem Langschaftstiefel so unglücklich in den Hintern, daß die alten Wunden, die ich bereits von Groß-Rosen her hatte, sich wieder bemerkbar machten. Das geschah im Beisein des Schreiners Hans Hartmann und des Bauingenieurs Fritz Lang (er wohnte zu dieser Zeit bei dem Ortsbauernführer in Happurg).
Anm.: Die Häftlings-Nummer von Bruno Klotzke (B.V.-Häftling) kann in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ausfindig gemacht werden. Er war nach der Befreiung wohnhaft in Nürnberg und verhei­ratet; er arbeitete als freier Handelsvertreter im Bereich Metallurgie. Er ist bereits verstorben.
An jenem Nachmittag war ich von der Arbeit frei­ge­stellt. Nach dem Abendappell suchte ich den Häftling Gustav Schützendübel auf, der von Beruf Apotheker und im Krankenrevier tätig war. Er sagte, daß außer Kühlen und Schonen wenig zu machen sei (Anm.: Schützendübel war B.V. mit der Hersbrucker Häftlingsnummer 85848 und kam mit dem selben Transport wie ich aus Groß-Rosen, wo er mich schon im Revier II behandelt hatte. Er und Klotzke sind bestimmt in der Transportliste aufge­zeichnet. Schützendübel lebte ab 1946 verhei­ratet in Amberg/ Oberpfalz).
Der Tieffliegerangriff kam uns allen absolut nicht zugute, denn die einzige zur Verfügung stehende Dampflok wurde schwer getroffen und war nicht mehr einsatz­fähig. Das Material mußte aber her-ange­schafft werden. Dadurch wurde die Arbeit immer schwerer, die Ausfälle unter den Häftlingen mehrten sich. Dazu kam der tägliche Marsch vom KZ in der Amberger Straße in Hersbruck durch die Stadt bis zum Stollen F von über 5 km und die selbe Strecke zurück.
Am Ostersonntag, den 1.4.1945, erfolgte am Morgen ein Tieffliegerangriff auf den Bahnhof Hersbruck rechts der Pegnitz. Ein Personenzug, der sich in Höhe der KZ-Rampe befand und mit Zivilpersonen sowie einer rumä­ni­schen Militäreinheit besetzt war, wurde schwer getroffen. Es gab 56 Tote und zahl­reiche Verwundete. Auch das Haus der Familie Stahl wurde getroffen; zwei Töchter über­lebten nicht. Die KZ-Häftlinge leis­teten bei diesem grau­sigen Blutbad erste Hilfe.
Das KZ Hersbruck wurde danach schritt­weise evakuiert. Gleich nach Ostern erfolgte der Bahntransport der Kranken aus dem Revier nach Dachau. In einigen Tagen Abstand machten sich zwei Kolonnen der 2155 jüdi­schen Häftlinge aus Ungarn auf den Fußmarsch in Richtung Flossenbürg. Der letzte Abtransport am 13.4.1945 betraf alle noch im Lager verblie­benen Häftlinge und ging über Alfeld, Lauterhofen, bis zu einem Wallfahrtsberg mit einer Kapelle (Habsberg). 10 B.V.-Häftlinge blieben auf Anordnung des Lagerführers, Sturmführer Schwarz, in Hersbruck, zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Stadt. Dabei handelte es sich ausschließlich um deutsche Funktionshäftlinge (durch den kommis­sa­risch einge­setzten Bürgermeister von Hersbruck wurden diese Leute noch einige Zeit lang in dieser Funktion akzep­tiert, bis dieser zum kommis­sa­ri­schen Landrat berufen wurde).
Dies ist in Grundzügen mein Leidensweg, wie er sich nach 55 Jahren aus der Erinnerung darstellt.
Eine letzte Anmerkung: es ist mir gelungen, den Holocaust in den Konzentrationslagern nicht nur zu über­leben, sondern auch psychisch zu über­stehen. Was ich aber nach 1945 erlebt habe, nämlich, außer unter wirklich harten Lebensbedingungen leiden zu müssen, auch noch einen mühe­vollen Weg durch die verschie­densten Instanzen gehen zu müssen, um viel­leicht zumindest teil­weise so etwas wie Gerechtigkeit zu erfahren für all das Unheil, das mir wider­fahren ist: das macht mir bis heute viel mehr zu schaffen und läßt in mir den Verdacht aufkommen, daß ich erneut ein Opfer bin, das Opfer einer lang­samen und umständ­lichen Verwaltung, der offen­sichtlich nicht viel daran gelegen ist, daß wir, die wir ja ohne Schuld viel erlitten haben, dafür eine gewisse Entschädigung erhalten.

Quellen- und Literaturverzeichnis NERLICH, Alfred
Primärliteratur
Nerlich, Alfred: Ein Zeitzeugenbericht. Gefangenschaft in den Konzentrationslagern Groß-Rosen und Hersbruck. Der Weg zurück – Flucht auf dem Todesmarsch. Hg. v. Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V. 2. verb. Aufl. 2009.
Nerlich, Alfred: Rede am 05.11.2005 anlässlich der Gedenkfeier am Mahnmal in Schupf.
In: Archiv Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck e.V. 2005.
Nerlich, Alfred: KZ-Aufenthalt. In: Archiv Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck e.V.

Sekundärliteratur
Schön, Peter: Häftlingsbuch. KZ Hersbruck. Hg. v. Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V.
Hersbruck: 2019.

Internetquellen
MemArc: Opfer. Alfred Nerlich (22.12.1911 Leszno). URL: https://memorial-archives.international/de/entities/show/546f8aa3759c02ca678cefb8. [03.12.2021].
Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck e.V.: Geschichtliches. KZ Hersbruck.
Die Opfer. Alfred Nerlich. URL: https://www.kz-hersbruck-info.de/die-opfer/nerlich-alfred/. [03.12.2021].

Bildquellen
Archiv Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck e.V. Häftlingsschicksale. Nerlich, Alfred.

Fotos Alfred Nerlich